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Researching in the area of materials and processes and becoming a CHANGE agent for gender equality

08.10.2020

Die Materials Science Engineering Conference ist eine der größten internationalen Konferenzen der Werkstoff- und Materialwissenschaften in Europa. Auf der diesjährigen MSE 2020 gab es zum ersten Mal das Symposium "Women in Material Science". Das deutsche CHANGE-Team konnte in diesem Symposium erfolgreich einen Vortrag positionieren. Die Konferenz fand virtuell statt und mehr als 1500 Interessierte nahmen dieses Jahr teil. Am 22.09.2020 hielt Janne Haack vom Fraunhofer IFAM den Vortrag "Researching in the area of materials and processes and becoming a CHANGE agent for gender equality". Das Institut und sein Engagement im CHANGE-Projekt wurde hierbei vorgestellt. Insbesondere wurden 6 Kolleginnen des Fraunhofer IFAM und ihre Projekte hervorgehoben, um ihren exzellenten Arbeiten eine Plattform zu geben und sie bei der Verbreitung der Ergebnisse zu unterstützen. In einer kurzen Diskussion wurden verschiedene Details diskutiert und auch der Einfluss der Pandemie betrachtet.
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Vortrag von Corinna Bath zu Ansätzen partizipativer, nicht-diskriminierender Technikgestaltung

13.07.2020

Das CHANGE-Team Janne Haack und Madlen Baumert vom Fraunhofer IFAM konnte Frau Prof. Dr.-Ing. Corinna Bath von der Technischen Universität Braunschweig für einen virtuellen Vortrag gewinnen. Als studierte Mathematikerin hat Frau Barth eine Professur für Gender, Technik und Mobilität an der Fakultät für Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik der TU Braunschweig. Mit einem interdisziplinären Ansatz beschäftigt sie sich u.a. mit der Geschlechterforschung in Maschinenbau und Informatik.

Am 09.07.2020 hielt sie ihren Vortrag mit dem Thema "Befördern Konzepte autonomen Fahrens, nachhaltiger Mobilität oder KI soziale Ungleichheiten? Von Analysen der Geschlechter-Technik-Forschung zu Ansätzen partizipativer, nicht-diskriminierender Technikgestaltung". Frau Bath stellte historische und aktuelle Beispiele vor und verwies auf typische Muster, die solche problematischen Prozesse der Vergeschlechtlichung, Rassifizierung und Benachteiligung durch technische Artefakte befördern. Hauptziel ihres Vortrags war es, in der Informatik und den Ingenieurwissenschaften entwickelte Methoden zu diskutieren, die solchen Verzerrungen und Diskriminierungen durch Technik entgegenwirken können. Etwa 30 Kolleginnen und Kollegen nahmen an ihrem äußerst spannenden Vortrag und der anschließenden Diskussion teil. Auch der Transfer Agent des IFAM Frank Petzoldt diskutierte mit. Das virtuelle Kennenlernen bildet bestimmt die Basis für eine weitere Zusammenarbeit.
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Netzwerktreffen von HORION 2020

16.03.2020

Ein wichtiges Netzwerk ist aufgebaut. Die Initiative der CHANGE-Teams vom Fraunhofer IFAM und der RWTH Aachen hat Früchte getragen. Das Initialtreffen deutscher Partner von HORIZON 2020 Projekten mit Genderbezug am Fraunhofer IFAM im September 2019 [...]
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Networking auf einem Diversity Workshop

24.01.2020

Das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS ist für sein herausragendes Engagement für Chancengleichheit mit dem Fraunhofer "BestChance" Award ausgezeichnet worden. Es hat unter dem Motto »Kultur ist keine Magie« zahlreiche Maßnahmen zum Kulturwandel entwickelt und umgesetzt. Der Preis "BestChance" wird in der Fraunhofer Gesellschaft jährlich für besonderes Engagement und Maßnahmen vergeben, die wirkungsvoll oder kreativ einen Beitrag zur Chancengleichheit an den Fraunhofer-Instituten leisten. In einer Diversity Kampagne wurde am Fraunhofer IAIS unter anderem ein für alle Mitarbeiter verpflichtendes Diversity Training entwickelt, das beim Abbau von unbewussten Vorurteilen hilft. Am 17.01.2020 hatten Madlen Baumert und Janne Haack die Möglichkeit an einem Diversity Workshop am Fraunhofer IAIS teilzunehmen. Dieser Workshop beinhaltete zum einen das Training, an dem jeder Mitarbeiter des Instituts teilnimmt, zum anderen wurden in einer anschließenden Session Informationen über die Implementierung am Fraunhofer IAIS mit allen Hürden und Erfolgen vermittelt. Mit 18 weiteren Teilnehmer*innen von verschieden Fraunhofer Instituten tauschte man sich über Situation an den jeweiligen Instituten aus und die Möglichkeiten die solch ein Training bietet und wie man es in seinem Institut verankern kann.
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Teilnahme am Workshop "Relevante Techniken für alle - Wege zu genderreflektierter Lehre in Informatik und Ingenieurwissenschaften"

18.11.2019

Am 18.11.2019 konnte Change Teammitglied Madlen Baumert vom IFAM Bremen am dem Workshop "Relevante Techniken für alle - Wege zu genderreflektierter Lehre in Informatik und Ingenieurwissenschaften" an der Universität Bremen teilnehmen. Der Workshop ist Teil des BMBF-Projekts "Fachspezifische Gender-Fortbildungen für Lehrende der Ingenieurwissenschaften an Hochschulen und Universitäten (GenderFoLI)" (www.genderfoli.de).
Neben weiteren Themen war ein Schwerpunkt des Workshops die Einbettung technischer Probleme in den gesellschaftlichen Kontext. Es wurden Fragen nach Bedürfnissen verschiedener NutzerInnengruppen diskutiert, Umgang mit der Digitalisierung, sowie Technikfolgen und Berufsethik. Eine sehr gute Anregung war die Diskussion darüber, wie sich Technik und Gesellschaft gegenseitig beeinflussen. Dies bedeutet, dass ein Bild von Frauen in technischen und Ingenieursberufen durch ein gesellschaftliches Verständnis beeinflusst wird. Es bedeutet aber auch, dass eine von Frauen gestaltete Technik vielleicht einen anderen Fokus hat, als eine von Männern gestaltete Technik, was wiederum Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft ausübt.
Neben dem sehr guten Input, der das Genderwissen am IFAM erweitert hat, war dies auch eine wunderbare Möglichkeit sich mit dem "Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik" an der Uni zu vernetzen (www.meta.uni-bremen.de ). Unter der Leitung von Veronika Oechtering wird hier unter anderem jährlich eine Ingenieurinnen-Sommeruni organisiert, die für Mitarbeiterinnen am IFAM eine gute Anlaufstelle werden kann, um zum einen eigenständige Lehrveranstaltungen zu entwickeln und in angenehmer Umgebung durchzuführen, zum anderen um sich auf akademischem Niveau weiterzubilden.

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